Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2025 von Elliot
Kein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor Consus/Adler Group
Anlässlich der öffentlichen Auslegung von Bebauungsplan und städtebaulichem Vertrag fordern wir als Initiative „knallt am dollsten“ einen Neustart und eine bessere Lösung für das Holstenareal. Eine Unterschrift unter den Vertrag wäre angesichts der aktuellen Betrugsvorwürfe gegen den Investor völlig verantwortungslos.
Bilanzbetrug, Scheinverkäufe, mögliche Zahlungsunfähigkeit: Seit Wochen sind Consus und die Adler Group, die aktuellen Eigentümer des Holstenareals, in den Schlagzeilen. Dem Investor droht eine Pleite oder Übernahme durch Vonovia. Das wäre der vierte Share Deal und Eigentümerwechsel beim Holstenareal. Fünf Jahre Investoren-Monopoly steuern auf einen neuen Höhepunkt zu.
Bundesweit herrscht auf vielen Grundstücken und Baustellen, die im Besitz von Consus/Adler sind, zum Teil seit Jahren Stillstand. Prominente Beispiele sind die Brachfläche Grand Central am Düsseldorfer Hauptbahnhof und das Hochhaus Steglitzer Kreisel in Berlin. Ein Baubeginn ist auch bei keinem der fünf Hamburger Consus-Projekte zu erkennen. Dies sind neben dem Holstenareal das Neue Korallusviertel in Wilhelmsburg, das Neuländer Quarrée und die ehemalige New York Hamburger Gummiwaaren-Fabrik in Harburg sowie ein Gelände am Billwerder Neuen Deich in Rothenburgsort. Die drei letztgenannten Grundstücke wurden im letzten Jahr an eine dubiose Firma namens Partners Immobilien mit Sitz auf der Kanalinsel Guernsey verkauft. Es gibt Hinweise, dass es sich hierbei um Scheinverkäufe handeln könnte.
Ausgerechnet in dieser Situation planen die Stadt Hamburg und der Bezirk Altona, mit Consus/Adler einen städtebaulichen Vertrag zum zukünftigen Holsten-Quartier abzuschließen. Am 23. November startete die öffentliche Auslegung des vom Investor bereits einseitig unterschriebenen Vertrags und des Bebauungsplans. Es bleiben nur noch wenige Wochen, um dieses jeder Vernunft spottende Unterfangen zu stoppen und einen neuen Finanzskandal à Wirecard zu verhindern.
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Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2025 von Elliot
Housing Action Day
Auch in diesem Jahr beteiligt sich Hamburg nun schon zum 3. Mal am Internationalen Housing Action Day. Die Mieten sind auf einem neuen Höchststand, der Bodenpreis wird bald an der Börse gehandelt und die Stadtplanung endlich denen überlassen, die sich wirklich damit auskennen. Hamburg ist Dank verlässlicher Investor*innen auf bestem Wege, in die Top 3 der „High Class Cities of Better Living“ aufzusteigen. Das muss doch gefeiert werden! Oder?
Festlich, pompös und höchst emotional
Ganz besonderer und hochkarätiger Besuch hat sich jedenfalls für den Housing Action Day 2022 angekündigt. Es wird festlich, es wird pompös und höchst emotional! Seid dabei, wenn es dieses Jahr – frei nach ABBA – heißt: “Thank you for the investment, the houses they’re building. Thanks for all the money they’re bringing. Who can live without it?“
Housing Action Day Hamburg
Samstag, 26. März 2022 um 14:00 Uhr
Emma-Poel-Strasse / Quartierspark Neue Mitte Altona
Mehr Infos zu Aktivitäten am Housing Action Day in Hamburg:
www.rechtaufstadt.net/had-2022/
https://www.facebook.com/events/377274510622224
Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2025 von Astra
NACHGEFRAGT: Unsichere Zukunft des Holstenquartiers
Hamburg1 lud die Initiative „knallt am dollsten“ ein, um in sieben Minuten zu erklären, worum es beim Holstenareal geht, was beim Investor Adler Group schiefläuft und welche Forderungen sich daraus an die Politik ergeben. NACHGEFRAGT: Moderatorin Monika Zöllner im Gespräch mit Initiativen-Mitglied Theo Bruns.
Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2025 von Elliot
Holstenareal: Gemeinsam gegen Mietenwahnsinn!
Kundgebung am 27.01.2022, um 17:30 Uhr vorm Rathaus Altona
Wohnen für alle!
Kein Vertrag mit dem Investor Consus/Adler Group!
Mit dem städtebaulichen Vertrag, den Stadt und Consus/Adler
ausgehandelt haben, soll ein Luxusstadtteil entstehen, den sich
nur Wohlhabende leisten können. Die Folgen sind Preissteigerungen
und Gentrifizierung auch in den benachbarten Quartieren.
Zudem stehen die aktuellen Eigentümer Consus/Adler seit Wochen
in den Schlagzeilen. Ihnen werden Bilanzbetrug, Nichtzahlung von
offenen Rechnungen und andere dubiose Geschäftspraktiken vorgeworfen.
Eine Übernahme durch den Immobilienriesen Vonovia
könnte bevorstehen.
Wir fordern: Kommunalisierung des Geländes und Bebauung durch
gemeinnützige Wohnungsbauunternehmen, Genossenschaften und
selbstverwaltete Projekte. Neuplanung unter realer Beteiligung
der Bürgerinnen und Bürger.
Für ein soziales, diverses und inklusives Holstenquartier!
Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2025 von Peter Bisping
Videomitschnitt von der Pressekonferenz am 6.12. 2021
Pressemappe zur Pressekonferenz Holstenareal
Das Holstenquartier – ein Spekulationsobject. Ist der Wohnungsbau noch zu retten? Gutachterliche Stellungnahme von Dr. Andreas Pfadt
Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2025 von Elliot
Pressemitteilung, Holstenareal-Initiative „knallt am dollsten“
Kein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor Consus/Adler Group
Anlässlich der öffentlichen Auslegung von Bebauungsplan und städtebaulichem Vertrag fordern wir als Initiative „knallt am dollsten“ einen Neustart und eine bessere Lösung für das Holstenareal. Eine Unterschrift unter den Vertrag wäre angesichts der aktuellen Betrugsvorwürfe gegen den Investor völlig verantwortungslos.
Bilanzbetrug, Scheinverkäufe, mögliche Zahlungsunfähigkeit: Seit Wochen sind Consus und die Adler Group, die aktuellen Eigentümer des Holstenareals, in den Schlagzeilen. Dem Investor droht eine Pleite oder Übernahme durch Vonovia. Das wäre der vierte Share Deal und Eigentümerwechsel beim Holstenareal. Fünf Jahre Investoren-Monopoly steuern auf einen neuen Höhepunkt zu.
Bundesweit herrscht auf vielen Grundstücken und Baustellen, die im Besitz von Consus/Adler sind, zum Teil seit Jahren Stillstand. Prominente Beispiele sind die Brachfläche Grand Central am Düsseldorfer Hauptbahnhof und das Hochhaus Steglitzer Kreisel in Berlin. Ein Baubeginn ist auch bei keinem der fünf Hamburger Consus-Projekte zu erkennen. Dies sind neben dem Holstenareal das Neue Korallusviertel in Wilhelmsburg, das Neuländer Quarrée und die ehemalige New York Hamburger Gummiwaaren-Fabrik in Harburg sowie ein Gelände am Billwerder Neuen Deich in Rothenburgsort. Die drei letztgenannten Grundstücke wurden im letzten Jahr an eine dubiose Firma namens Partners Immobilien mit Sitz auf der Kanalinsel Guernsey verkauft. Es gibt Hinweise, dass es sich hierbei um Scheinverkäufe handeln könnte.
Ausgerechnet in dieser Situation planen die Stadt Hamburg und der Bezirk Altona, mit Consus/Adler einen städtebaulichen Vertrag zum zukünftigen Holsten-Quartier abzuschließen. Am 23. November startete die öffentliche Auslegung des vom Investor bereits einseitig unterschriebenen Vertrags und des Bebauungsplans. Es bleiben nur noch wenige Wochen, um dieses jeder Vernunft spottende Unterfangen zu stoppen und einen neuen Finanzskandal à Wirecard zu verhindern.
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Unsere Initiative für eine Bebauung und Gestaltung des Holstenareals im Sinne einer solidarischen Stadtentwicklung startete am 25. Oktober 2020 mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion in der Theodor-Haubach-Schule in Altona.
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