Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Klimapolitisch – und damit in einer entscheidenden Zukunftsfrage – ist die vorliegende Planung ein Desaster. Deshalb rufen wir für Donnerstag, 22. Oktober, 17 Uhr, zu einer Kundgebung vor dem Altonaer Rathaus auf. Die Zeit zu handeln ist jetzt! Mit Gastbeiträgen der Initiative Sternbrücke und der Bewohner*innen der Holstenstraße 197. Im Anschluss tagt ab 18 Uhr die Bezirksversammlung. Dort werden die Fraktionen Die Linke und Volt ihrerseits Anträge zum Holstenareal stellen. One struggle, one fight!
Ein Jahr ist seit dem Verkauf des Holstenareals an das Investorenkonsortium Quantum und HanseMerkur Grundvermögen vergangen. Die Verhandlungen zwischen den neuen Eigentümern und der Stadt bzw. dem Bezirk Altona wurden lange Zeit hinter verschlossenen Türen geführt. Erst jetzt sind die Eckpunkte der Neuplanung des zukünftigen Quartiers bekannt geworden. Das Ergebnis ist ernüchternd: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird doppelt so dicht besiedelt sein wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale und kulturelle Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Und was die Klimaaspekte angeht, ist die Bilanz verheerend.
Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.
Aus den bislang uns vorliegenden Details ergibt sich folgendes Bild:
Den begeisterten Bericht einer Mitstreiterin über eine Exkursion nach Wien und die dortige Stadtentwicklungspolitik nahm unser Ini-Mitglied Jens Schnoor zum Anlass für folgenden emotionalen Zwischenruf:
Am 2. September2026 beantwortete Frank Gerhard Schmidt vom Investor Quantum nach der Sommerpause erneut Fragen zum Planungsstand im Stadtentwicklungsausschuss Altona. Sein Vortrag geriet dabei zum Offenbarungseid. Im Ergebnis: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird mit 540 Einwohner*innen/ha doppelt so dicht besiedelt wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Die öffentliche Grünfläche ist viel zu klein. Klimafreundliche Bauweise und Klimafolgenanpassung bleiben unter Missachtung des Zukunftsentscheids auf der Strecke.
Beim jetzigen Stand der Dinge wird so kein zukunftsfähiges Quartier für die nächsten Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.
Die Wohnungskrise in Deutschland ist offensichtlich. Die Mieten explodieren, die Zahl der Sozialwohnungen nimmt ab, Eigenbedarfskündigungen häufen sich und die Wohnungslosigkeit steigt. Es wird Zeit für Veränderung! Deshalb haben wir uns als Holstenareal-Initiative einem bundesweiten Bündnis von Mieten-Initiativen angeschlossen und fordern den Bundestag und die Bundesregierung auf, einen bundesweiten Mietendeckel einzuführen – und zwar jetzt!
Unsere Initiative für eine Bebauung und Gestaltung des Holstenareals im Sinne einer solidarischen Stadtentwicklung startete am 25. Oktober 2020 mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion in der Theodor-Haubach-Schule in Altona.
Folge uns aus:
Newsletter Wenn du unseren Newsletter mit aktuellen Neuigkeiten zum Holstenareal bekommen willst, trage dich ein, indem du hier klickst und die E-Mail, die sich dann öffnet, absendest. Du bekommst dann noch eine E-Mail zur Bestätigung (schaue auch in den Spam-Ordner). Oder sende eine E-Mail an: knallt-am-dollsten-subscribe@lists.riseup.net
Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2026 von Astra
Den Einspruch auf die Straße tragen: Kundgebung zur Bezirksversammlung Altona am 22. Oktober
Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Klimapolitisch – und damit in einer entscheidenden Zukunftsfrage – ist die vorliegende Planung ein Desaster. Deshalb rufen wir für Donnerstag, 22. Oktober, 17 Uhr, zu einer Kundgebung vor dem Altonaer Rathaus auf. Die Zeit zu handeln ist jetzt! Mit Gastbeiträgen der Initiative Sternbrücke und der Bewohner*innen der Holstenstraße 197. Im Anschluss tagt ab 18 Uhr die Bezirksversammlung. Dort werden die Fraktionen Die Linke und Volt ihrerseits Anträge zum Holstenareal stellen. One struggle, one fight!
Mehr erfahrenZuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2026 von Astra
Ein Traum für Investoren oder für die Menschen dieser Stadt?– Unsere Kritik an der Neuplanung des Holstenquartiers
Ein Jahr ist seit dem Verkauf des Holstenareals an das Investorenkonsortium Quantum und HanseMerkur Grundvermögen vergangen. Die Verhandlungen zwischen den neuen Eigentümern und der Stadt bzw. dem Bezirk Altona wurden lange Zeit hinter verschlossenen Türen geführt. Erst jetzt sind die Eckpunkte der Neuplanung des zukünftigen Quartiers bekannt geworden.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird doppelt so dicht besiedelt sein wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale und kulturelle Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Und was die Klimaaspekte angeht, ist die Bilanz verheerend.
Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.
Aus den bislang uns vorliegenden Details ergibt sich folgendes Bild:
Mehr erfahrenZuletzt aktualisiert: 2. Oktober 2026 von Astra
Hamburg: Weltstadt oder Kreisliga? – Ein Zwischenruf
Den begeisterten Bericht einer Mitstreiterin über eine Exkursion nach Wien und die dortige Stadtentwicklungspolitik nahm unser Ini-Mitglied Jens Schnoor zum Anlass für folgenden emotionalen Zwischenruf:
Mehr erfahrenZuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026 von Astra
Quantum im Stadtentwicklungsausschuss, 2. Teil: Der Offenbarungseid
Am 2. September2026 beantwortete Frank Gerhard Schmidt vom Investor Quantum nach der Sommerpause erneut Fragen zum Planungsstand im Stadtentwicklungsausschuss Altona. Sein Vortrag geriet dabei zum Offenbarungseid. Im Ergebnis: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird mit 540 Einwohner*innen/ha doppelt so dicht besiedelt wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Die öffentliche Grünfläche ist viel zu klein. Klimafreundliche Bauweise und Klimafolgenanpassung bleiben unter Missachtung des Zukunftsentscheids auf der Strecke.
Beim jetzigen Stand der Dinge wird so kein zukunftsfähiges Quartier für die nächsten Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.
Mehr erfahrenErstellt am 2. September 2026 von Astra
MIETENDECKEL JETZT!
Die Wohnungskrise in Deutschland ist offensichtlich. Die Mieten explodieren, die Zahl der Sozialwohnungen nimmt ab, Eigenbedarfskündigungen häufen sich und die Wohnungslosigkeit steigt. Es wird Zeit für Veränderung!
Mehr erfahrenDeshalb haben wir uns als Holstenareal-Initiative einem bundesweiten Bündnis von Mieten-Initiativen angeschlossen und fordern den Bundestag und die Bundesregierung auf, einen bundesweiten Mietendeckel einzuführen – und zwar jetzt!
Intro
Unsere Initiative für eine Bebauung und Gestaltung des Holstenareals im Sinne einer solidarischen Stadtentwicklung startete am 25. Oktober 2020 mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion in der Theodor-Haubach-Schule in Altona.
Folge uns aus:
Newsletter
Wenn du unseren Newsletter mit aktuellen Neuigkeiten zum Holstenareal bekommen willst, trage dich ein, indem du hier klickst und die E-Mail, die sich dann öffnet, absendest.
Du bekommst dann noch eine E-Mail zur Bestätigung (schaue auch in den Spam-Ordner).
Oder sende eine E-Mail an: knallt-am-dollsten-subscribe@lists.riseup.net
Solidarische unterstützer*Innen