Holsten-Areal, 22765 Hamburg hallo@knallt-am-dollsten.de

Den Einspruch auf die Straße tragen: Kundgebung zur Bezirksversammlung Altona am 22. Oktober

Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Klimapolitisch – und damit in einer entscheidenden Zukunftsfrage – ist die vorliegende Planung ein Desaster. Deshalb rufen wir für Donnerstag, 22. Oktober, 17 Uhr, zu einer Kundgebung vor dem Altonaer Rathaus auf. Die Zeit zu handeln ist jetzt! Mit Gastbeiträgen der Initiative Sternbrücke und der Bewohner*innen der Holstenstraße 197. Im Anschluss tagt ab 18 Uhr die Bezirksversammlung. Dort werden die Fraktionen Die Linke und Volt ihrerseits Anträge zum Holstenareal stellen. One struggle, one fight!

Mehr erfahren

Ein Traum für Investoren oder für die Menschen dieser Stadt?– Unsere Kritik an der Neuplanung des Holstenquartiers

Papierflaschen mit politischen Slogans

Ein Jahr ist seit dem Verkauf des Holstenareals an das Investorenkonsortium Quantum und HanseMerkur Grundvermögen vergangen. Die Verhandlungen zwischen den neuen Eigentümern und der Stadt bzw. dem Bezirk Altona wurden lange Zeit hinter verschlossenen Türen geführt. Erst jetzt sind die Eckpunkte der Neuplanung des zukünftigen Quartiers bekannt geworden.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird doppelt so dicht besiedelt sein wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale und kulturelle Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Und was die Klimaaspekte angeht, ist die Bilanz verheerend.

Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.

Aus den bislang uns vorliegenden Details ergibt sich folgendes Bild:

Mehr erfahren

Hamburg: Weltstadt oder Kreisliga? – Ein Zwischenruf

Den begeisterten Bericht einer Mitstreiterin über eine Exkursion nach Wien und die dortige Stadtentwicklungspolitik nahm unser Ini-Mitglied Jens Schnoor zum Anlass für folgenden emotionalen Zwischenruf:

Mehr erfahren

Quantum im Stadtentwicklungsausschuss, 2. Teil: Der Offenbarungseid

Am 2. September2026  beantwortete Frank Gerhard Schmidt vom Investor Quantum nach der Sommerpause erneut Fragen zum Planungsstand im Stadtentwicklungsausschuss Altona. Sein Vortrag geriet dabei zum Offenbarungseid. Im Ergebnis: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird mit 540 Einwohner*innen/ha doppelt so dicht besiedelt wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Die öffentliche Grünfläche ist viel zu klein. Klimafreundliche Bauweise und Klimafolgenanpassung bleiben unter Missachtung des Zukunftsentscheids auf der Strecke.

Beim jetzigen Stand der Dinge wird so kein zukunftsfähiges Quartier für die nächsten Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.

Mehr erfahren

MIETENDECKEL JETZT!

Die Wohnungskrise in Deutschland ist offensichtlich. Die Mieten explodieren, die Zahl der Sozialwohnungen nimmt ab, Eigenbedarfskündigungen häufen sich und die Wohnungslosigkeit steigt. Es wird Zeit für Veränderung!
Deshalb haben wir uns als Holstenareal-Initiative einem bundesweiten Bündnis von Mieten-Initiativen angeschlossen und fordern den Bundestag und die Bundesregierung auf, einen bundesweiten Mietendeckel einzuführen – und zwar jetzt!

Mehr erfahren